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BAföG / Kosten

  • Der Unterricht ist kostenlos.
  • Schulbücher werden gestellt.
  • Wenn Sie bei Beginn des Kolleg-Besuchs noch nicht 30 Jahre alt sind, erhalten Sie in der Regel Leistungen nach dem BAföG - elternunabhängig und ohne Rückzahlungsverpflichtung (Höchstsatz pro Monat seit August 2016 sind 622 € ). Studierende, die im elterlichen Haushalt leben, erhalten einen Grundbedarf von 424 € monatlich. Bei nachgewiesenen Kindererziehungs-, Krankheits- oder Pflegezeiten von Angehörigen kann diese Altergrenze auf Antrag in Ausnahmefällen geringfügig überschritten werden.
  • Für Studierende im Vorkurs des Westfalen-Kolleg ist die Höhe möglicher Bafögansprüche davon abweichend vom Einkommen der
    Eltern abhängig. Umfassende Informationen zu allen BAföG-Fragen erhalten Sie beim Amt für Ausbildungsförderung, Leopoldstraße
    16-20, 44147 Dortmund, Tel. 0231-50-0 oder unter http://www.das-neue-bafoeg.de.
  • Wenn Sie älter als 30 sind, erhalten Sie erst bei einem anschließenden Studium gegebenenfalls elternabhängiges stduentisches BAföG
    (Maximalsatz z.Zt. 735 € bei eigener Wohnung - mit rückzahlungspflichtigem Darlehensanteil). Lassen Sie sich in einem solchen Fall
    beraten; wir helfen Ihnen gerne, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Beantragung eines
    Stipendiums (Infos unter www.mystipendium.de oder www.stipendienlotse.de).
  • Eltern von Studierenden, die nicht älter als 25 Jahre sind, steht unter bestimmten Bedingungen Kindergeld (z.Zt. 190 € monatlich) zu.
    Der Zahlungszeitraum verlängert sich gegebenenfalls um Zeiten abgeleisteten Bundesfreiwilligendienstes oder Grundwehrdienstes.
    Seit April 2001 wird das Kindergeld nicht mehr auf den BAföG-Satz angerechnet.
  • Für Studierende, die mit mindestens einem eigenen Kind, das das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, in einem Haushalt leben,
    erhöht sich der Anspruch um einen Kinderbetreuungszuschlag (monatlich 130 € je Kind). Dies gilt seit August 2016.
  • Wer BAföG bekommt, hat nur noch einen geringen Spielraum für einen (anrechnungsfreien) Nebenverdienst. Dieser darf jährlich
    5.400,00 € (450,00 € monatlich) nicht übersteigen. Die konkrete Höhe ist abhängig davon, ob Sie bei Ihren Eltern wohnen oder einen eigenen Wohnsitz haben.
  • Vorhandene Vermögenswerte über 7.500,00€ oder anderweitige  Leistungsansprüche (z.B. Halbwaisenrente) werden ggf. anspruchs-
    mindernd  berücksichtigt.  Lassen Sie sich zu Beginn des Semesters beraten. 
  • Wenn Sie im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr wohnen, besteht Anspruch auf das „Young-Ticket“ bzw. im Abonnement des
    „Young-Ticket Plus“ des VRR . Die Höhe der jeweiligen Kosten richtet sich nach der Größe des Einzugsbereiches innerhalb des Tarifgebietes. "Abi-Online"-Teilnehmende haben auf das "Young-Ticket" wegen der geringeren Präsenzzeit keinen Anspruch.
  • Bis zum Alter von 25 Jahren können Sie sich kostenlos über Ihre Eltern krankenversichern, falls diese Mitglied einer gesetzlichen
    Krankenversicherung sind; danach müssen Sie sich selbst versichern (Kranken- und Pflegeversicherung); Kosten: 77,90 € (Beitragssatz
    für Kinderlose seit 01.4.2011) - gleicher Betrag bei allen Kassen). Zum Ausgleich wird Ihnen vom BAföG-Amt ein Betrag von 86 € gezahlt.
  • In den verschiedenen Bildungsgängen des "Abendgymnasiums" und dem Bildungsgang "Abi-Online" bestehen BAFöG-Ansprüche erst ab dem 4. Semester und bei mehr als 20 Stunden wöchentlicher Unterrichtszeit.

 

 Alle Betragsangaben: Stand 01.08.2016

 

Informationen zum Thema "ALG II und BuT-Leistungen für Studierende" finden Sie auf der nächsten Seite:


 ALG II und BuT-Leistungen für Studierende

Seit August 2016 können Studierende des Westfalen-Kollegs ggf. ergänzende Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes (sog. aufstockendes Arbeitslosengeld 2) als Zuschuss erhalten, wenn das zur Verfügung stehende Gesamteinkommen (BAföG und evtl. Kindergeld + evtl. Nebeneinkünfte) die Höhe des gesetzlich festgelegten Existenzminimums (ALG2) unterschreitet.

Insbesondere Studierende mit eigener Mietkostenbelastung und ohne zusätzliche Einkünfte z.B. durch Minijobs oder Studierende über 25 Jahren, die keine Ansprüche mehr auf Kindergeldleistungen haben sollten zwecks individueller Bedarfsprüfung die dann notwendigen Anträge stellen!

Zum Erhalt dieser ergänzenden Leistungen muss ein umfassender schriftlicher Antrag beim Jobcenter des Wohnortes gestellt werden. Nach Prüfung und ggf. Bewilligung erhalten Studierende einen Leistungsbescheid, aus dem die Zusage für evtl. aufstockende Leistungen hervorgeht.

Studierenden mit Anspruch auf diese Leistungen, d.h. mit aktuellem Leistungsbescheid kann darüber hinaus die Möglichkeit gewährt werden (allerdings nur bis zum 25. Lebensjahr), Förderungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz (BuT / Bildungspaket) zu nutzen. Der Antrag auf Förderung wird beim Jobcenter bzw. beim Sozialamt des jeweiligen Wohnortes gestellt.

Das Bildungspaket umfasst folgende Komponenten:

Schulbedarf
pauschal 70,-- € jeweils zum 01.08. und 30,-- € zum 01.02. eines Jahres bzw. nach persönlicher Antragstellung - wird nicht rückwirkend gewährt!

Kostenübernahme für Ausflüge und Kursfahrten
rechtzeitige vorherige Antragstellung notwendig!

Lernförderung
wenn eine erfolgreiche Versetzung nachweislich gefährdet ist und das Westfalen-Kolleg eine notwendige  vertiefende Förderung nicht anbieten kann – Bestätigung durch Studien- oder Fachleitung erforderlich!

Der Bewilligung der Anträge für die Kostenübernahme von Ausflügen / Kursfahrten bzw. des Antrags auf Lernförderung durch Jobcenter oder Sozialamt muss eine Bestätigung der Schule (Fachleitung / Studienleitung / Schulleitung) vorausgehen.


Die Antragsformulare und weitere Informationen erhalten sie bei der Stadtverwaltung oder beim Jobcenter ihres Wohnortes. Meist stehen diese auch als Download-Formulare dort zur Verfügung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie bitte sich an die Schulsozialarbeit des Westfalen-Kollegs.